
Die ersten Versuche dahingehend unternahm ich bereits im Kindesalter. Mit einer Kleinbildkamera zog ich ins Land, und hielt alles fest was länger als 10 min. vor der Kamera still stand. Blende und Zeit wollten aber nicht immer recht zusammen! Dies änderte sich schnell ins Positive proportional mit meinen gemachten Versuchen. Später folgten auch vereinzelt Versuche mit der Spiegelreflexkamera meines Vaters. In den folgenden Jahren wurde die Kamera zu einem ständigen Begleiter. Mit dem Erwerb meiner ersten Spiegelreflexkamera von Nikon intensivierten sich meine Aktivitäten. Auf Reisen und Ausflügen ins Land bot die Natur reichlich Motive und ich entdeckte das Sujet Frau als einen weiteren Schwerpunkt für meine zukünftigen Arbeiten. Seinerzeit noch aus monetären Gründen verhalten, änderte sich dies schnell mit der aufkommenden digitalen Photografie. In den ende 90er Jahren begab ich mich auf den digitalen Pfad dem ich bis zum heutigen Tage treu geblieben bin. Einher ging damit auch die Entwicklung am Computer, speziell der Bildbearbeitung und deren fast unendlichen Möglichkeiten.
Das photografische Sujet:
Ein Bereich meiner Arbeiten befassen sich mit dem “Urban exploring”. Ein Ausdruck in der Szene für eine besondere Art der städtischen Erkundung. Motive bieten hierbei nicht die modernen gläsernen Fassaden oder architektonische Errungenschaften unserer Zeit sondern die verlassenen Bauwerke vergangener Tage. Ihr verblasster Charme und ihre Geschichten, die sie zu erzählen haben.
Die wohl größere und interessante Herausforderung ist das Model und den sich ergebenen darstellenden Möglichkeiten, sei es im Kontext einer Umgebung oder allein mit sich selbst. Die fassettenreichen Nuancen reichten hier von einem charakteristischen Portrait bis hin zum klassischen Akt.
